Die Ausbildung bei der Bergrettung


Alle Mitglieder der Bergrettung arbeiten ehrenamtlich. Dabei wird von den Bergfreunden sehr viel Engagement und Eigeninitiative erwartet – und das nicht nur bei den Einsätzen. Die Aufgaben im Bergrettungsdienst werden immer vielfältiger und anspruchsvoller. Das erfordert natürlich ständige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen um für den Ernstfall bestens vorbereitet sein.

 

Der Grundstock für eine kompetente Ausbildung wird in der eigenen Ortsstelle, auf Gebiets- und auf Landeskursen gelegt. Neben der Ausbildung im Fels, Schnee und Eis, muss der Bergrettungsanwärter noch den Alpinmedizinischen Grundkurs absolvieren, um die Grundausbildung abzuschliesen. Voraussetzung für diesen medizinischne Kurs ist ein bereits besuchter 16-stündiger Erste-Hilfe-Kurs. Es wird viel Wert auf die Sanitätsausbildung gelegt, denn von der Erstversorgung hängt die spätere Rehabilitation ab. Nach Abschluss der Grundausbildung gibt es die Möglichkeit eine Spezialausbildung zu absolvieren. Unter gewissen Zulassungsvoraussetzungen kann eine Ausbildung als Alpinausbilder, Lawinenhundeführer oder Mantrailer, Canyoningretter oder Flugretter angestrebt werden. Auch im medizinischen Bereich besteht die Möglichkeit sich weiterzubilden bzw. seine Fertigkeiten zu vertiefen. So können unsere BergretterInnen die Ausbildung zum Alpinsanitäter in Anspruch nehmen.

Damit die Aus- und Weiterbildungsqualität unserer Einsatzkräfte gewährleistet ist, ist jedes aktive Mitglied dazu verpflichtet, innerhalb eines Zeitraumes, an einer Übung bzw. an einer Kursveranstaltung teilzunehemen. Auch die vielen Übungsabende innerhalb der Ortsstellen tragen maßgeblich zur Qualitätssicherung unserer Rettungsorganisation bei. BergretterInnen sind bei Einsätzen oft mit Schwierigkeiten konfrontiert – sie werden auch darin ausgebildet, die vielseitigen Aufgaben und Hürden effizient und zur Zufriedenheit aller zu meistern.